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Aktualisiert: 23.06.2024


Update:
Am 17.09.2022 fand vor dem Haupteingang der Kirche eine
Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative statt. 
Anfang Oktober 2022 ließ der Eigentümer des Gebäudes sowohl die Glocken als auch die Uhr ausbauen, wir sind heute froh, das Glockenläuten Ende des letzten Jahres aufgezeichnet zu haben.

Am 31.10.2022 hatten wir den Referatsleiter für Hochbau und Liegenschaften der Stadt, Herrn Gäfke zu unserem Treffen eingeladen. Er bestätigte uns, dass Schließung und Abriss der Kirche nicht eine Idee der Stadt gewesen sei.

Am 15.11.2022 durfte die Bürgerinitiative noch einmal ihre Argumente für den Erhalt der Bulmker Kirche im Bauausschuss der Stadt vortragen. Die Resonanz war nicht sehr ermutigend - aber wir kämpfen weiter.

Am 18.12.2022 trafen sich Mitglieder der Bürgerinitiative um Punkt 11 Uhr vor dem Haupteingang der Kirche - exakt zu der Zeit, zu der in den letzten Jahren stets die Heilige Messe begonnen hatte. Mit großem Einsatz und klammen Fingern wegen des frostigen Wetters wurde das Gebäude mit vielen weiteren Plakaten geschmückt.
Und selbst am frühen Abend waren noch alle Plakate vorhanden, als wir das kleine Foto (rechts außen) aufnahmen.

Über den Jahreswechsel waren die Mitglieder der Bürgerinitiative fleißig: Eine Satzung für einen gemeinnützigen Verein wurde erarbeitet, am 23.01.2023 soll dieser Verein gegründet werden. Die WAZ kündigte die Gründungsversammlung am Donnerstag davor mit einem großen Artikel in der Online-Ausgabe an.

Am 02.02.2023 brachte die WAZ Print-Ausgabe einen Artikel über die Gründung unseres Fördervereins.

Seit dem 15.02.2023 scheint das Thema "Abriss unserer Kirche" vorerst vom Tisch, das Bistum Essen hat eine Ausschreibung unseres Sorgenkindes ins Netz gestellt. (Man findet das Angebot unter "Verkauf von Grundstücken" und der dritten Zeile "Gelsenkirchen".)

Am 27.02.2023 trafen wir uns erneut; Themen waren der aktuelle Stand unserer Vereinsgründung, unser Besuch im bischöflichen Generalvikariat sowie sonstige Punkte.

Am 07.03.2023 wurden 2 Lastwagen der Schrottentsorgungsfirma Lücke aus Dorsten vor der Kirche gesehen und fotografiert. Die Kirchengemeinde hat es - so scheint es - immer noch sehr eilig zu haben, alle Erinnerungen an unsere Kirche auszulöschen - oder besser ZU VERSCHROTTEN.

Am 27.03.2023 trafen wir uns wieder - als FBI oder als Förderverein (der sind wir ja erst, wenn der Auszug aus dem Vereinsregister eingetroffen ist). Wir bleiben halt am Ball! Der Artikel in der
WAZ vom 30.03.2023 fasst die wesentlichen Punkte zusammen.

Am 04.08.2023 übergaben wir Herrn Stadtbaurat Heidenreich unsere Sammlung von ca. 600 Unterschriften von Menschen, die sich für den Erhalt des Kirchengebäudes "Hl. Familie" einsetzten. Wir argumentieren gegenüber der Stadt, dass allein aus städtebaulicher Sicht ein Abriss des Kirchengebäudes nicht zulässig ist.
Die WAZ berichtete hierzu am 12.09.2023.

Am 18.08.2023 versuchten wir, eine einstweilige Verfügung gegen die Stadt Gelsenkirchen zu erwirken, die den Erwerb des Kirchengrundstücks samt Gebäuden durh die Stadt verhindern sollte. Leider wurde der Antrag zurückgewiesen (
siehe WAZ vom 25.09.2023)

Am 28.11.2023 erfolgte die Eintragung unseres Fördervereins in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Gelsenkirchen.

Am 27.12.2023 erhielten wir eine schlechte Nachricht vom Finanzamt Gelsenkirchen: unser Antrag auf Gemeinnützigkeit vom 12.12.2023 wurde abgelehnt. Zwei Punkte unserer Satzung wurden als unzureichend bemängelt, so die Zuordnung unseres Vereinszwecks in eine von drei
Gruppen, außerdem muss definiert sein, WELCHE gemeinnützige Organisation bei Auflösung des Vereins etwaige Restguthaben erhalten soll.








Am 25.01.2024 schrieben wir das Referat Bauordnung und Bauverwaltung an, um unter Bezug auf das Informationsfreiheitsgesetz Einsicht in Baupläne zu erhalten. Unser Antrag wurde abgelehnt.

Ab Februar 2024 schrieben wir mehrmals Ehrenamtsorganisationen und "runde Tische" an zum Thema

"Heimat erhalten - Heimat gestalten" - Wie erhalten wir das baukulturelle Erbe in unserer Stadt auch für die nachfolgenden Generationen?

 um speziell ein Konzept zur Erhaltung des Stadtbildes MIT den blickbestimmenden Kirchtürmen zu entwickeln. Leider scheinen all diese Organisationen völlig desinteressiert an einem solchen Projekt.

Am 18.03.2024 wurde in der Mitgliederversammlung ein neuer Kassenwart gewählt; als Ersatz für den aus Gesundheitsgründen zurückgetretenen M. Wittmers wird die Kassenführung nun von Frau I. Meyer übernommen.

Ebenso am 18.03.2024 übermittelten wir der Stadtverwaltung, Frau OB Welge eine Bürgereingabe gemäß § 24 GO NRW. Thema:
"Entwicklung eines gesamtstädtischen Handlungskonzeptes für den klimafreundlichen Umgang und die perspektivische Nutzung von Sakralbauten in dieser Stadt"

Am 12.06.2024 beriet der Ausschuss "Stadtentwicklung und Stadtplanung" fast 40 Minuten über unsere Bürgereingabe nach § 24 GO NRW. Unser Antrag wurde "für erledigt erklärt", weil die Stadt angeblich "seit langem im Austausch mit den kirchlichen Gremien steht und die Folgenutzung von Kirchen und kirchlichen Liegenschaften gesamtstädtisch und einzelfallbezogen mit dem Ziel eines möglichst weitgehenden Erhalts aufgegebener Sakralbauten begleitet."
Immerhin erreichten wir, dass der Ausschuss künftig einmal jährlich über den aktuellen Sachstand informiert. Diese Informationen stehen dann der Bürgerschaft zur Verfügung.