Kloubert

Sigismund MeeßenAge: 39 years16551694

Name
Sigismund Meeßen
Surname
Meeßen
Given names
Sigismund
Name prefix
Dr. Jur.
Birth about 1655 45 42

Birth of a sisterGertrud Meeßen
about 1655

Birth of a sisterChristina Meeßen
about 1655
Birth of a brotherBartholomäus Meeßen
about 1657 (Age 2 years)
MarriageAnna Catharina von CöllenView this family
October 14, 1677 (Age 22 years)

Death of a motherAgnes Breuer
June 6, 1683 (Age 28 years)
Death of a sisterMaria Meeßen
July 7, 1684 (Age 29 years)
Death of a fatherMartin Meeßen
March 14, 1687 (Age 32 years)
Death November 1694 (Age 39 years)

Family with parents - View this family
father
mother
Marriage: about 1635
sister
twin sister
1 year
himself
3 years
younger brother
sister
twin sister
sister
sister
sister
Father’s family with Agnes Stein - View this family
father
step-mother
Family with Anna Catharina von Cöllen - View this family
himself
wife
Marriage: October 14, 1677

Note
Quelle Hackhausen: MWGfF 38, 5, 1998 S. 119 ältester Sohn; Dr. Jur., Syndikus der Königlichen Stuhle und der Freien Reichsstadt Aachen 1674 Mitglied der vornehmen Bockzunft zu Aachen; Weinmeister der Reichsstadt Aachen 1682 von 1673 - 1679 u.a. juristischer Vertreter des Freiherrn Quard von Buschfeld, Domherr zu Trier und Mitbesitzer der Nothberger Burg Seine Witwe appeliert 1695 beim Schöffenstuhl Aachen gegen Hermann Küppler, Lehnleute und Gemeindeverordnete des Landes Kornelimünster +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Quelle Sauer: verstorben gegen Ende 1694 in seinem Haus in der Adalbertstrasse, Aachen +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Quelle: Bernadette Demuth - Unterlagen nach Angaben von Herrn Brandenburg 9 Kinder aus dieser Ehe +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ http://lehre.hki.uni-koeln.de/hsa Fb_Signatur Fb_Titel Bestand 115.05.06 Reichskammergericht, Teil VI: M-O AA 002 Klassifikationspunkt: Buchstabe M Signatur: 3680 - AA 002 Aktenzeichen: M 615/1667 Beteiligt als (2) Kläger: Dr. Sigismund Meeßen (Mees), Sohn des Martin Meeßen und Syndikus des kgl. Stuhls und der freien Reichsstadt Aachen, (Kl.) Beteiligt als (3) Beklagter: Hermann Hackhausen zu Mausbach (Kr. Aachen) namens seiner Gattin Agnes Meeßen und Konsorten: Jakob von Wyler zu Aachen, Mattheis Peters zu Aachen namens seiner Gattin Agnes Meeßen, Elisabeth Meeßen, Anna Barbara Meeßen, Gertrud Meeßen, verwitwete Hahn, zu Aachen, Katharina Meeßen, Witwe des Hans Jakob Noppeney, zu Kornelimünster (Kr. Aachen) und Wilhelm Creitz (Kreitz) zu Brand (Stadt Aachen) als Vormund für die Kinder seines Bruders Gerhard Creitz und der Maria Meeßen mit Namen Philipp, Martin und Gerhard Creitz, (Bekl.) Beteiligt als (4) Prokuratoren (Kl..): Dr. Franz Henrich Krebs 1693 Sachverhalt des Falls:Streitgegenstand: Erb- und Nachfolgestreit um das Zwangpanhaus zu Eilendorf (Kr. Aachen) zwischen dem Appellanten und seinen Schwestern und Schwägern. Der Appellant beansprucht als ältester Sohn des Martin Meeßen (gest. 11. März 1687) das Zwangpanhaus und den zu diesem Lehnsgut gehörigen Baumgarten, Zielhof genannt, ungeteilt, da es so Brauch in seiner Familie sei. Sein Oheim Hubert Meeßen habe als ältester Sohn des Bartholomäus (Mees) Meeßen das Panhaus zunächst allein besessen, das erst nach Huberts Tod an den jüngeren Bruder Martin Meeßen gefallen sei. Martin Meeßen habe aus reiner, brüderlicher Liebe seinen Schwestern 4250 Tlr. ausgezahlt; eine rechtliche Verpflichtung dazu habe nicht bestanden. Die Appellaten hatten 1687, als der Appellant mit einer Legation an den Reichshofrat nach Wien betraut war, das Zwangpanhaus in 9 gleiche Teile geteilt. Prozessart: (5) Prozeßart: Appellationis Instanz: (6) Instanzen: 1. Abt Goswin Bertram von Kornelimünster 1687 - 1692 - 2. RKG 1693 - 1694 (1430 - 1694) Folgende Beweismittel wurden vorgelegt: (7) Beweismittel: Lehnbrief des Winand von Ro(h)e von 1430 für Heingen (Henigen), Kellner zu Schönforst, betr. das Panhaus zu Eilendorf (Q 9). Zeugenaussagen (Q 15). Auflistung der Ritterlehngüter von Kornelimünster in den Herrlichkeiten Gressenich und Eilendorf (Q 23). Beschreibung: (8) Beschreibung: 2 Bde., 8 cm; Bd. I: 2,5 cm, 98 Bl., lose, Q 1 - 17, 19 - 25, 27 - 29, es fehlt Q 18; Bd. II: 5,5 cm, 322 Bl., gebunden, Q 26* (Priora). Vgl. auch RKG 3675 (M 609/1661) - 3678 (M 612/1664). ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Reichskammergericht Fb_Signatur Fb_Titel Bestand 115.05.02 Reichskammergericht, Teil II: C-D AA 002 Klassifikationspunkt: Buchstabe C Signatur: 1159 - AA 002 Aktenzeichen: C 793/1759 Beteiligt als (2) Kläger: Abt von Kornelimünster (Kr. Aachen) Beteiligt als (3) Beklagter: Pfalzgraf Philipp Wilhelm bei Rhein sowie Mannen von Lehen und Schöffen von Kornelimünster, seit 1681 auch Johann Wilhelm Neuman, angestellter Vogt zu Kornelimünster, Wilhelm Hegendahl (Heyendall), Vogt zu Schönforst, und Dr. Sigismund Meessen Beteiligt als (4) Prokuratoren (Kl.): Lic. Johann Konrad Albrecht 1667 - Subst.: Lic. Franz Eberhard Albrecht - Dr. Johann Heinrich Seiblin 1686 Sachverhalt des Falls:Streitgegenstand: Anlaß des Streites ist, daß die Mannen von Lehen und Schöffen von Kornelimünster ihren Abt wegen Justizverweigerung ("denegata iustitia") vor dem Pfalzgrafen als Erbvogt, Schutz- und Schirmherrn von Kornelimünster verklagten und am 27. Okt. 1666 einen pfalzgräfl. Befehl erwirkten, wonach der Abt innerhalb von 14 Tagen einen Gegenbericht gegen die genannte Klage bzw. Supplik einzureichen habe. Der Abt klagt nun vor dem RKG (1) auf Aufhebung dieses Befehls, da er die Reichsunmittelbarkeit und Hoheit seiner Herrschaft untergrabe, der Pfalzgraf dadurch die "Superiorität" über den Abt usurpiere und somit die RKG-Ordnung sowie die geistlichen und weltlichen Rechte verletzt würden, (2) auf ein Verbot gegen seine Lehnsleute, auswärtig zu supplizieren, und ein Gebot, den ordentlichen Rechtsweg zu beschreiten, und (3) auf Bezahlung eines Anteils an den auf dem noch währenden Reichs- und Deputationstag verzehrten Generalitäts- und Legationsgeldern durch die beklagen Lehnsleute und Schöffen. Der Abt wirft seinen beklagten Lehnsleuten und Schöffen sowie den übrigen Untertanen offene Rebellion vor. Diese beklagten sich demgegenüber über die gewaltsame Steuereintreibung, über immer neue Forderungen nach Landsteuern und Kontributionen, über die grausame Behandlung der wegen Steuerschuld Verhafteten im Gefängnis, über die "Verhauung" des Gemeindewalds, die Veränderung des Indelaufs zugunsten der abteilichen Kupfermühlen und andere Neuerungen. Dies alles führe zur Verarmung des gemeinen Landmanns. Sie fordern daher, sie bei ihrem alten Herkommen und Recht zu belassen. Im Laufe des Prozesses weiten sich die Differenzen zu Jurisdiktionsstreitigkeiten um die Schöffengerichte zu Eilendorf und Gressenich (Kr. Aachen) aus. Prozessart: (5) Prozeßart: Mandati cassatorii et inhibitorii simplicis, nunc (1681) ulterioris Instanz: (6) Instanzen: RKG 1667 - 1683 (821 - 1687) Folgende Beweismittel wurden vorgelegt: (7) Beweismittel: Befehl des Pfalzgrafen vom 27. Okt. 1666 (Q 3). Vergleich vom 6. Aug. 1662 zwischen Abt Isaak von Hirtz gen. von der Landskron und Mannen von Lehen sowie Schöffen, auch namens des gemeinen Landmanns, über die "Einhuldigungs- bzw. Beschwerdeartikel", u. a. betr. Besteuerung, Rechtsprechung und Waldrecht (Q 8). Schadensaufstellung der Schöffen und Lehnsleute von 1660 über das während eines schwebenden RKG-Verfahrens gepfändete Vieh (Q 10). Auszug aus dem Lehnsprotokoll von 1654, 1659 und 1661 (Q 12). Auszug aus dem Protokoll einer jül. Kommission in Sachen Mannen von Lehen und Schöffen von Kornelimünster ./. den Abt von 1665 (Q 27). Steuerabrechnungen der Schatzheber Johann Welters von 1657 (Q 30) und 1665 (Q 35), von 1661 (Q 31), Johann Schreiber von 1663 (Q 32), Wilhelm Ostlender von 1663 (Q 33), Theiß Halle von 1663 (Q 34) und 1665 (Q 36). Zeugenverhör der jül. Kommission (Freiherr von Kolff, Amtmann zu Monschau (Montjoie), Franz Wilhelm Weisweiler, Vogt zu Wilhelmstein, und Johann Contzen, Schultheiß und Rentmeister von Monschau) von 1665 (Q 38). Schöffenprotokoll von 1564 (Q 48). RKG-Mandat "sine clausula cum citatione" von 1581 in Sachen Abt ./. gemeine Landsmänner und Untertanen von Kornelimünster betr. Schädigung der an Goddart von Wachtendonk verliehenen Kupfermühle an der Inde (Q 49). Verzeichnis der Gelder, die die Mannen von Lehen und Schöffen von 1656 - 1664 an den Abt gezahlt haben (Q 50). Gerichtliches Dokument von 1464 (Q 61). Belehnungsurkunde von 1664 für Abt Isaak von Kornelimünster (Q 62). Auszug aus dem Waldrecht (Q 63). Urteil des Schöffengedings vom 19. Mai 1665 (Q 83). RKG- "Mandatum ulterius cassatorium et inhibitorium sine clausula" vom 26. Feb. 1681 (I 218 - 227). Vogtgeding von 1680 und Schöffeneid (I 240 - 242). Supplik mit Unterschriften bzw. Handzeichen der Schöffen und Eingesessenen von Eilendorf (I 249f.). Verhör der Eingesessenen von Eilendorf 1680 (I 253 - 274). Urteile und Reskripte des Reichshofrats 1680 - 1682 in Sachen des verst. Gerlach Maw, Bürgermeisters von Aachen ./. Bürgermeister, Schöffen und Rat der Stadt Aachen (I 316 - 319). Verschiedene Anordnungen des Pfalzgrafen bei Rhein 1680, Auszüge aus dem Rechnungsbuch des Statthalters Martin Meeßen 1678 - 1680, Bericht über die Kontrolle der Tonneninhalte Martin Meeßens durch den städt. Aachener Weinroder Dietherich Knops, gerichtliche Dokumente einer jül. Kommission (I 332 - 347). Privilegien Kaiser Ludwigs des Frommen 821 (I 348), König Ludwigs des Deutschen 842 (I 349), König Ottos I. 948 (I 350), König Ottos III. 985 (I 350f.) und Kaiser Karls V. 1541 mit Inserten (I 352 - 355). Grenzbeschreibung des Landes Kornelimünster (I 364). Schirmbrief des Herzogs Wilhelm von Jülich 1569 (I 365). Belehnung des Herzogs Wilhelm von Jülich mit der Vogtei von Kornelimünster 1472 (I 366). Urkunde Herzog Johanns von Jülich, ältesten Sohnes zu Kleve, über seine Belehnung mit der Vogtei 1520 (I 367). Vertrag zwischen dem Herzog von Jülich und dem Abt von Kornelimünster von 1569 (I 370 - 373). Auszug aus einem Gressenicher Weistum (I 378). Dokumente zum Schöffen- und Vogteid (I 368, 379f, 381 - 383). Belehnungsurkunde Kaiser Leopolds I. von 1680 für Abt Johann Theodor von Hoen von Cartils zu Kornelimünster (I 393 - 395). RKG-Urteil vom 7. Juli 1674 in Sachen Hauptleute und Gemeinde ./. Abt von Kornelimünster (I 397). Auszug aus einem Synodalprotokoll von Eilendorf 1681 (I 403). Zeugenverhör von 1681 (I 404 - 406). RKG-Urteil vom 6./16. Juli 1655 in Sachen Mannen von Lehen und Schöffen ./. Abt von Kornelimünster betr. Brüchtenstrafe Peltzers (I 414). Alter Schöffeneid (II 41f.). Bleistiftzeichnung von 5 Figuren über dem Eingang der Kirche von Kornelimünster: Maria, Christus, Cornelius, Cyprianus, Karl (der Große ?) (II 53). Auszug aus den Schöffengerichtsprotokollen von Kornelimünster von 1538-1681 (II 55 - 362). Auszug aus den Schöffengerichtsprotokollen zu Eilendorf von 1618 - 1681 (II 363 - 430). Auszug aus dem Schöffengerichtsprotokoll von Gressenich aus einem Pergamentbuch mit dem Titel "Gebrechen mit Kornelimünster" von 1499 (Streitigkeiten zwischen Abt und Vogt) (II 465 - 469). Auszug aus dem Mann- und Schöffenweistum von 1413 und 1459 (II 474 - 476). Auszug aus dem Vogt- und Schöffengedingsprotokoll von Kornelimünster von 1538-1539 (II 488f.). Beschreibung: (8) Beschreibung: 2 Bde.; Bd. I: 11 cm, 428 Bl., gelöst; Q 1 - 3, 5 - 6, 8 - 11, 16 - 63, 65 - 86; Q 4, 7, 12 - 15 und 64 fehlen; zahlreiche Beilagen: 1 prod. 9. Mai 1681, 15 prod. 3. Juni 1681, 1 prod. 12. Sept. 1681, 5 prod. 17. Okt. 1681, 8 prod. 5. Juli 1682, 1 prod. 8. Jan. 1683, 1 prod. 9. März 1683, 1 prod. 26. März 1683, 2 prod. 17. April 1683, 34 prod. 5. Feb. 1683, 1 prod. 23. Feb. 1686, 1 prod. 4. März 1687; Feuchtigkeitsschäden; Bd. II: 9 cm, 497 Bl., 20 Beilagen prod. 7 Dez. 1682. Am Ende von Bd. I liegen 5 Beilagen von 1665, die wahrscheinlich nicht in diesen Prozeß gehören: Akten in Kriminalsachen des fiskalischen Anwalts von Kornelimünster ./. Johann Welter, Johann Nyßen, Johann Ganser, Wilhelm Beissel, Giell Schnitzler, Wilhelm zur Eich, Heinrich Schorenstein, Theiß Kraius und Nelliß Groten, vermutlich wegen Steuerunterschlagung (I 419 - 428). Vgl. ZAGV 18 (1896) Nr. 485 S. 120. <http://lehre.hki.uni-koeln.de/hsa-cgi/kleioc> <javascript:top.ObenRechts.einfuegen('AA%20002,%201159');>